Niedersächsische Bildungscloud

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Land will riesiges virtuelles Klassenzimmer
Niedersachsens Schüler sollen verstärkt digital lernen. Zunächst 25 Pilotschulen, darunter 15 allgemeinbildende und zehn berufsbildende Schulen, sollen drei Jahre lang in einem „riesigen virtuellen Klassenzimmer“ vernetzt werden, wie Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) die Bildungscloud nannte.
Die Schüler in Niedersachsen ab Klasse fünf sollen verstärkt digital lernen. Das Land richtet im nächsten Jahr eine Bildungscloud ein, eine interaktive Lernplattform, auf die Schüler und Lehrer, aber auch Eltern mit eigenen digitalen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets jederzeit Zugriff haben. Nötig ist nur ein Internetzugang. „Das ist wie ein riesiges digitales Klassenzimmer“, sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) bei der Vorstellung des Projekts am Mittwoch in der Berufsbildenden Schule für Multi-Media in Hannover.
Ausprobieren sollen es zunächst 25 Pilotschulen, darunter 15 allgemeinbildende und zehn berufsbildende Schulen, nach drei Jahren soll die Cloud für alle rund 3000 Schulen im Land zur Verfügung stehen. „Damit sind wir Vorreiter in Deutschland“, sagte Heiligenstadt. Es bleibe ein freiwilliges Angebot, verpflichtet zur Nutzung sei niemand.
Es gehe nicht darum, bestehende Kommunikationssysteme an den Schulen wie Iserv, Ilias oder Moodle abzuschaffen, sondern diese unter ein großes zentrales Dach zu holen, betonte Herbert Jancke, stellvertretender Geschäftsführer der Initiative N-21, an der das Land und die Wirtschaft beteiligt sind. N-21 bemüht sich seit Jahren um digitale Bildung im Klassenzimmer, etwa durch die Einrichtung von Notebook-Klassen. N-21 und das Kultusministerium betreuen die Cloud gemeinsam. Selbstverständlich werde allen Anforderungen zu Persönlichkeitsschutz und Urheberrecht Rechnung getragen, sagte Jancke. Digitales Lernen eröffne ganz neue Chancen von Selbstständigkeit, aber auch Gruppengefühl, ergänzte Joachim Maiß von der Multi-Media-BBS. Schulen könnten sich der Digitalisierung nicht verschließen, selbst wenn an vielen Standorten noch ein Handy-Verbot gelte. Eine dreidimensionale Animation eines Herzens, die über ein Tablet laufe, mache die Biologiestunde viel interessanter als ein buntes Arbeitsblatt.
Für die Arbeit mit der Cloud genüge ein einfaches Tablet für rund 100 Euro, sagte Jancke. Man könne über die Cloud auch Messengersysteme nutzen, die sicherer als Whatsapp seien.

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Schulleiter Hermann Rollwage (4. v. l.)

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